| Einführung in die Thai-Massagen |
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Thai-Massage-Techniken unterscheiden sich wesentlich von der klassischen Massage, die man in Europa kennt und die sich nur auf die Muskeln und Weichgewebe orientieren. Thai-Massage konzentriert sich auf den ganzen Körper, besonders auf Gelenke, Beinmuskel, Fußmuskel und Rückenmuskel, da diese Körperpartien in heutiger hektischer Zeit am meisten belastet werden.
Thai-Massage knüpfen an die mehr als zweieinhalbtausend Jahre alte Erfahrung an. Diese traditionelle Massage haben viele Variationen – es gibt z.B. Öl- oder Reflexmassage, eins haben sie jedoch gemeinsam – sie unterscheiden sich vollkommen von europäischen Massagen, die überwiegend auf dem nacktem Körper durchgeführt werden. Traditionelle Thai-Massage wurde nämlich ursprünglich in buddhistischen Tempeln praktiziert, und daher mussten die Patienten komplett verhüllt werden. Bis heute sind die Klienten bei der Thai-Massage vollständig bekleidet.
Kunst der „traditionellen Thai-Massage" erfordert eine umfassende Kenntnis des Körpers, besonders der Knochen, Sehnen, Bänder und Muskeln. Thai-Massage hilft bei den chronischen Schmerzen, die Ihren Ursprung in falscher Körperhaltung und falsche Bewegungsstereotype haben. Diese Massagen wirken auch als Therapie der durch umfangreichen Stress verursachten Störungen. Viele Menschen sind überrascht, wie Stress und Muskelverspannungen auf sanfte Weise losgelassen werden kann.
Die traditionelle Thai-Massage, auch „nuad“ genannt, hat eine sehr lange Tradition der Behandlung. Die theoretische Grundlage der Thai-Massage ist die Lehre von den unsichtbaren Energielinien (sen), die den menschlichen Körper durchlaufen. Die Thai-Massage wählte die Linien aus, an denen wichtige Akupressurpunkte liegen und basiert auf der Beeinflussung der Energiepunkte und des Energieflusses im Körper. Die Bearbeitung der Linien durch Massagen setzt Blockierungen frei, unterstützt störungsfreien Energiefluss und trägt zum guten Gesundheitszustand bei.
Thai-Massage-Technik besteht im Durchdrücken der Punkte und Durchbiegen, also kein Kneten. Gerade dieser Druck auf energetische Zentren wirkt heilend. Der Masseur durchdrückt nach und nach dem ganzen Körper des Patienten mit seinen Daumen, Ferse, Knien, Unterarm oder Handfläche.
Gerade durch Durchdrücken werden die blockierten Bahnen – Meridiane freigemacht und hiermit wird die Besserung erreicht. Thai-Massage kann auch ein bisschen wehtun, jedoch so was könnte nur dann passieren, wenn man bereits an wesentlichen akuten oder chronischen gesundheitlichen Problemen leidet. Wenn die Thai-Massage wirksam sein soll, sollte sie zwei oder auch drei Stunden dauern – dies ist nach den Fachleuten eine ideale Zeit. Das Minimum ist jedoch eine Stunde. Deswegen werden Thai-Massagen ab und zu als Übung oder Joga „für Faulenzer' genannt. Sie dauert zwar länger als Massagen, an die wir in unseren geographischen Breiten gewohnt sind, dafür ist sie immer angenehm und die Hauptsache ist, dass sie jedes Mal hilft. Für das maximalle Erlebnis ist eine 90-120 Minuten Massage des ganzen Körpers zu empfehlen, doch auch eine 30-60 Minuten Massage Ihres Körpers oder nur der Füße und Fußsohlen bringt Ihnen ein große Relaxation und Entspannung.
Weitere positive Aspekte der Massage sind Verbesserung des Blut- und Lymphkreislaufs, Entschlackung des Körpers, Stärkung des Nervensystems, Revitalisierung von Energie und vollständige Harmonisierung des Körpers.
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